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An dem geschichtsträchtigen Ort Thingvellir ist die Kontinentaldrift deutlich sichtbar. Unweit des Hotels in Thingvellir können taucherfahrene Touristen auch Island unter Wasser erkunden. Von hier aus kann man im See Thingvallavatn den Grabenbruch zwischen Europa und Amerika weiterverfolgen. Das Wasser ist zwar extrem kalt, doch die Sichtweite beträgt an manchen Stellen bis zu 70 Metern. Tauchgänge an der Quelle „Silfra” lassen sich bei verschiedenen Tauchschulen in Reykjavik buchen.
In den Wintermonaten lassen sich in Island auch Polarlichter beobachten. Sie werden häufig auch als Nordlichter (Aurora borealis) bezeichnet. Polarlichter sind Leuchterscheinungen am Himmel, die durch Teilchen des Sonnenwinds beim Auftreffen auf die Erdatmosphäre hervorgerufen werden. Mit dem Wetter haben sie nichts zu tun, wie verschiedentlich angenommen wird. Sie entstehen in Höhen zwischen 60 und 600 Kilometern Höhe, also weit oberhalb der Troposphäre, in der sich das Wettergeschehen abspielt. Lediglich ein wolkenfreier Himmel ist für die Beobachtung eine Voraussetzung.
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