Insel Vigur

Die kleine Insel Vigur ist mit 59 Hektar das zweitgrößte Eiland im Fjord Ísafjarðardjúp. Sie ist rund zwei Kilometer lang und bis zu 400 Meter breit.

Vigur ist bereits seit dem 12. Jahrhundert besiedelt. Heute gibt es dort nur einen einzigen Hof, der seit dem 19. Jahrhundert von derselben Familie bewohnt ist. Sie lebt u.a. vom Sammeln der Eiderdaunen, die auf der Insel auch gereinigt werden und vorrangig nach Deutschland exportiert werden. Auf dem Hof gibt es zudem auch ein kleines Museum, das im Viktoríuhús von 1862 untergebracht ist. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Versand einer Postkarte, denn auf Vigur befindet sich seit 1930 das kleinste Postamt von Island mit einem inseleigenen Poststempel.

Sehenswert ist zudem die kleine Windmühle auf dem Jahr 1840. Sie ist die einzige noch funktionstüchtige Mühle ihrer Art auf Island und steht heute unter Denkmalschutz. Vor allem aber lohnt sich ein Besuch der Insel zur Vogelbeobachtung, denn hier brüten alljährlich zahllose Eiderenten, Papageitaucher, Gryllteisten und Küstenseeschwalben.
Schafe in den Westfjorden Vigur Windmühle Vigur
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