Reisezeit Island

Wann ist die beste Reisezeit für Island? Diese Frage stellen sich viele Reisende, die die Insel am Polarkreis besuchen möchten. Die meisten Reiseführer empfehlen hierfür die Sommermonate von Mitte Juni bis Ende August. Doch wird auch stets erwähnt, dass Island auch zu anderen Jahreszeiten ein attraktives Reiseziel ist. Doch jede Reisezeit birgt ihre Vor- und Nachteile. Um sich selbst ein Bild machen zu können, sollen nachfolgend einige Anmerkungen, Vor- und Nachteile zu den jeweiligen Reisezeiten aufgeführt werden.

Hauptsaison (Sommer)

Die Hauptsaison in Island beginnt Mitte Juni und geht bis zum Ende August. Hier einige Vor- und Nachteile dieser Reisezeit:

  • Für isländische Verhältnisse ist es in diesen Monaten relativ warm.
  • Auch ist es lange hell, Ende Juni teilweise sogar die ganze Nacht.
  • Ab Anfang Juli sind alle Hochlandpisten geöffnet. Auch Hütten im Hochland werden unterhalten, müssen jedoch im Voraus gebucht werden.
  • Von Veranstaltern werden mehr Ausflüge angeboten und auch Museen und Ausstellungen haben größtenteils täglich geöffnet.
  • Fluggesellschaften bieten mehr Flüge nach Island an, von Frankfurt aus an manchen Tagen sogar zwei Mal täglich.
  • Die Reisepreise bei Veranstaltern und teilweise Einkaufspreise vor Ort sind deutlich höher.
  • Auch können die hellen Nächte manchem Mitteleuropäer Probleme bereiten.
  • Touristisch ist das Land für isländische Verhältnisse geradezu überlaufen. Wer dies nicht mag, sollte diese Jahreszeit meiden.

Frühling

Bedingt durch die nördliche Breite beginnt der Frühling in Island etwas später als in Mitteleuropa. Doch auch die Reisezeit von April bis ungefähr Anfang/Mitte Juni sollte in Betracht gezogen werden:

  • Es ist bereits lange hell, insbesondere Anfang Juni geht die Sonne fast nicht unter.
  • Viele Blumen blühen und bieten einen lebensfrohen Anblick.
  • Da noch Vorsaison, sind die Preise etwas niedriger, als in den Sommermonaten.
  • Touristenattraktionen sind noch nicht ganz so überlaufen.
  • Die Vielfalt der touristischen Angebote sind jedoch noch etwas eingeschränkt.
  • Die Hochlandpisten sind noch nicht für den Verkehr freigegeben.

Winter

In den Wintermonaten ist Island weniger touristisch. Dabei ist es zur kalten Jahreszeit nicht weniger reizvoll.

  • Anreise und Aufenthalt sind in den Wintermonaten vergleichsweise günstig.
  • Es bieten sich einige Wintersportaktivitäten an. Zudem ist es vor allem für diejenigen interessant, die das Land bereits im Sommer kennen gelernt haben und die Landschaft nun einmal im Schnee erleben möchten.
  • Es besteht die Möglichkeit, Polarlichter zu beobachten.
  • Die Tage sind kurz und die Aktivitäten bei Tageslicht daher begrenzt.
  • Die Öffnungszeiten in Museen und anderen Einrichtungen sind teilweise stark eingeschränkt.
  • Fluggesellschaften fliegen nicht täglich nach Island und auch nicht auf allen Strecken, die im Sommer bedient werden.

Herbst

Schließlich sollen noch einige Anmerkungen zum Herbst aufgelistet werden, an die man denken sollte, wenn man in der Nachsaison oder später nach Island reisen möchte:

  • Die Touristenströme verlassen Anfang September das Land, es ist weniger überlaufen.
  • Die Reisepreise und die Preise vor Ort werden nun wieder günstiger.
  • Ab Ende August werden die Tage merklich kürzer.
  • Ab Ende September kann mit etwas Glück das Polarlicht beobachtet werden.
  • Das Wetter ist oft eher trist.
  • Die touristischen Angebote sind weniger vielfältig und auch Museen kürzer geöffnet.
  • Die An- und Abreise ist zwar günstiger, doch fliegen die Airlines nicht mehr so regelmäßig.

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