Island-Nachrichten von Juli bis September 2014

Schlammquelle Gunnuhver zeigt hohe Aktivität

Gunnuhver
Gunnuhver auf Reykjanes
Grindavik (Eldey.de) - Aufgrund stark angestiegener Aktivitäten hat die Polizei das Geothermalgebiet Gunnuhver auf der Reykjanes-Halbinsel für Besucher teilweise gesperrt. Der Zugang zu der Aussichtsplattform oberhalb des goßen Schlammtopfes ist derzeit nicht möglich. Die Quelle stößt seit einigen Tagen Dampf und Schlamm mehrere Meter in die Höhe. Ein mit Holzlatten befestigter Fußweg wurde teilweise zerstört.

Der Direktor des isländischen Geoforschungsinstituts ÍSOR sagte gegenüber dem Fernsehsender RUV, die Aktivität im Solfatarenfeld sei ungewöhntlich hoch. Es sei derzeit nicht abzuschätzen, wie lange die hohe Intensität anhalte. Grund für die heftigen Auswürfe der Quelle sind offenbar seismische Aktivitäten in der Region. Gunnuhver liegt im Südwesten der Halbinsel Reykjanes und ist die größte Schlammquelle Islands. Neueste Filmaufnahmen von Gunnuhver sind auf Youtube zu finden. (16. September 2014)


Erstmals regelmäßige Expeditionsseereisen um Island und nach Grönland

Hamburg - (Pressemitteilung IPT) Kreuzfahrt-Liebhaber mit Sinn für die Naturgewalten des Nordens erwartet im kommenden Jahr ein völlig neues Reiseangebot: Zum ersten Mal in der Geschichte des Island-Tourismus wird es ab Sommer 2015 die Möglichkeit geben, die Insel aus Feuer und Eis mit ihren einzigartigen Naturschauspielen im Rahmen von regelmäßigen Expeditionsseereisen kennenzulernen. Mit der "MS Ocean Diamond" hat der isländisch-hamburgische Reiseveranstalter Island ProTravel (IPT), Europas führender Anbieter von Islandreisen, ein Schiff unter Vertrag genommen, das neben sechs zehntägigen Island-Umrundungen auch vier Expeditionsreisen in Kombination mit Grönlands Ost- und Westküste durchführen wird. Das neue Kreuzfahrtangebot ist ab sofort unter dem Label Iceland ProCruises buchbar.

Das Besondere des neuen Expeditionsrundreisen: Von der Küche bis zum Personal und Programmangebot ist an Bord alles isländischen Ursprungs. Dazu gehört eine innovative wie bodenständige Verpflegung ebenso wie beispielsweise der renommierte Expeditionsleiter und Opernsänger Örvar Már sowie die Reiseleiterin Arndis Hella, die als Opernstar und Stimme von "Apassionata" Weltruf genießt. Mit Bernd Stolzenberg, dem ehemaligen Leiter des deutschen Hurtigruten-Büros, konnte zusätzlich ein Kreuzfahrt- und Nordeuropaexperte für das Grönland-Lektorat gewonnen werden. Das Konzept beinhaltet darüber hinaus zahlreiche spannende Exkursionen für Jedermann im Rahmen von Anlandungen mit eigenen Zodiacs und Landgängen. Neben Klassikern wie Ausflügen zu heißen Quellen und Gletschern haben Reisende die Möglichkeit, beispielsweise auch Meeresangeln, Golfen im Krater oder eine Lavatour über die Westmänner-Inseln zu erleben. Die zehntägige "Island Umrundung" wird im Sommer 2015 an sechs Terminen angeboten. Im Preis ab 945 Euro sind unter anderem Vollpension an Bord und allen Zodiac-Ausflüge enthalten.

Die vier Kombinationsreisen aus spektakulären Naturbeobachtungen auf Island und Grönlandexkursionen zeigen "Höhepunkte Islands und Ostgrönlands", führen "Auf den Spuren der Wikinger" an deren Siedlungsstätten und bieten unter dem Titel "Island und Naturwunder Grönlands" jeweils zwölftägige Reisen von Westisland bis zur Diskobucht oder von dort auf gleichem Weg zurück. Die Preise für Grönlandreisen beginnen bei 990 Euro pro Person.

Die MS Ocean Diamond, die als ehemalige "Sunflower" vor allem in antarktischen Gewässern unterwegs war, wurde 2012 komplett umgebaut und bietet Platz für maximal 224 Passagiere und 106 Besatzungsmitglieder. Alle 109 Kabinen sind moderne und großzügige Außenkabinen. Das Schiff kann auf Grund seiner verhältnismäßig kleinen Größe viele Orte anlaufen, die größeren Schiffen verwehrt bleiben.

Ab sofort ist die Informations- und Buchungshomepage von Island Pro Cruises online unter www.icelandprocruises.de. (15. September 2014)


Weiterhin Eruptionen in Holuhraun

Reykjavik (Eldey.de) - Nach dem ersten kurzen Ausbruch im Holuhraun nördlich des Vatnajökull in der Nacht zum Freitag vergangener Woche (29.08.) haben die Eruptionen am Sonntagmorgen wieder eingesetzt. Die Lava wird teilweise 60 bis 100 Meter hoch entlang einer bis zu 1,8 Kilometer langen Spalte ausgeworfen. Pro Sekunde werden bis zu 500 Kubikmeter flüssigen Basalts gefördert. Bisher sind etwa 20 Mio. Kubikmeter Lava ausgeflossen. Vulkanische Aschen haben sich bisher nur wenige gebildet. Verstärkt hat sich jedoch der Ausstoß giftiger Gase und Wasserdampf. Währenddessen wurden weiterhin mehrere Hundert Erdbeben rund um Bárðarbunga registriert. Die stärksten erreichten eine Magnitude von bis zu 5,3.

Die Eruptionen im offenen Lavafeld Holuhraun hielten auch Anfang September weiterhin an. Die neue Lava bedeckte am Mittwoch (03.09.) bereits eine Fläche von über 9 qkm. Das Magma fließt offenbar von Bárðabunga kommend einen Eruptivgang entlang und tritt nördlich des Vatnajökull aus. Eine Verlagerung der Eruption unter den Gletscher und die damit verbundene Gefahr verstärkter Ascheentwicklung fand bisher nicht statt. Nach Angaben von Geologen gibt es aber Anzeichen, dass die Lava in absehbarer Zeit weiter südlich unter dem Eis austritt und der Vulkanausbruch damit gefährlicher wird. Die Wissenschaftler haben die Eruptionsgebiet daher verlassen. Die Hochlandpisten nördlich des Vatnajökull wurden gesperrt.

Aktuelle Nachrichten auf Englisch bietet die Tageszeitung Morgunblaðið auf ihrer Internetseite an. Die Eruptionszone kann auch live im Internet über eine Webcam beobachtet werden. (1. und 3. September 2014)


Erste sichtbare Eruption nördlich des Vatnajökull

Reykjavik (Eldey.de) - In der Nacht zum Freitag (29.08.) kam es nördlich des Bárðarbunga im Lavafeld Holuhraun zu einer ersten kleinen Eruption. Kurz nach Mitternacht öffnete sich eine rund ein Kilometer lange Spalte aus der dünnflüssige Lava austrat. Der effusive Ausbruch dauerte jedoch nur etwa drei bis vier Stunden. Asche wurde nur wenig ausgeworfen. Der Luftraum wurde über dem Nordosten Islands gesperrt. Internationale Flüge am Flughafen Keflavik waren nicht betroffen. Lediglich am Inlandsflughafen in Akureyri mussten Flugzeuge am Freitag zeitweise am Boden bleiben. Die letzte Eruption in diesem Gebiet gab es im Jahr 1797.

In den Tagen zuvor waren immer heftigere Erdbeben mit Magnituden bis 5,6 registriert worden. Messungen zufolge hatte sich das Magma im Laufe der Woche vom Báðabunga unter dem Dyngjufjallajökull in Richtung Auskja ausgebreitet. Am Freitagabend wurde die Warnstufe der isländischen Behörden wieder von Rot auf Orange gesenkt. Nach Angaben des isländischen Geologen Magnús Tumi Guðmundsson ist eine stärkere Eruption am Bárðarbunga nach dem kleinen Ausbruch sehr viel wahrscheinlicher geworden. Auch am Samstagmorgen kam es zu weiteren stärkeren Erdbeben mit Stärken bis 5,4 auf der Richterskala. (30. August 2014)


Vulkanausbruch nicht bestätigt

Reykjavik (Eldey.de) - Bei den vulkanischen Aktivitäten am Samstag (23.08.) unter dem Dyngujökull handelte es sich offenbar doch nicht um eine Eruption. Die Messungen hatten zunächst auf einen Austritt von Lava unter dem Eis hingedeutet. Die isländischen Behörden haben die Warnstufe wieder von Rot auf Orange gesenkt. In der Nacht zum Sonntag wurden weiterhin starke Erdbeben mit Stärken von bis zu 5,1 auf der Richterskala registriert. Auch die Zahl der Erdstöße hat sich am Sonntag erhöht. (24. August 2014)


Erste Eruption am Bárðarbunga

Dettifoss
Dettifoss in Nordisland
Reykjavik (Eldey.de) - In der Nacht zum Samstag haben die Erdbeben unter dem Vatnajökull ihre bisher höchste Magnitude erreicht. Am Samstag wurde die erste kleine Eruption unter dem dem Dyngjujökull, einem nordwestlichen Teilgeletscher des Vatnajökull, registriert. Die Lava ist offenbar nicht direkt am Bárðarbunga ausgetreten, sondern vermutlich aus einer neu entstandenen Eruptionsspalte. Das Eis wurde dabei jedoch noch nicht durchstoßen.

Die isländischen Behörden haben nun die höchste Alarmstufe ausgerufen. Somit ist der Luftraum über dem Vulkangebiet gesperrt. Es wurde bereits von einem kleineren Gletscherlauf im östlichen Hochland berichtet. Der Zugang zu dem bei Touristen beliebten Wasserfall Dettifoss nordöstlich des Mývatn wurde gesperrt. (23. August 2014)


Icelandair verzeichnet neuen Passagierrekord für Juli 2014

Icelandair
Boeing 757 der Icelandair
Reykjavik (Icelandair) - Neuer Rekord für Icelandair: 355.046 Passagiere durfte der isländische Nationalcarrier im Juli 2014 auf seinen internationalen Flügen begrüßen – 16 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres. Dies stellt nicht nur das höchste monatliche Passagieraufkommen in der Geschichte der Airline dar, sondern übersteigt auch die Einwohnerzahl Islands, wo aktuell rund 325.600 Menschen leben.

Der Passagieranstieg ist unter anderem auf das erweiterte Streckennetz und die höheren Frequenzen, insbesondere ab Deutschland und der Schweiz, im aktuellen Sommerflugplan zurückzuführen. Zudem verbindet Icelandair den Heimatflughafen Keflavik in Island seit dieser Saison neu mit Genf, Edmonton und Vancouver.

Auch in der Wintersaison 2014/15 setzt Icelandair auf Expansion. So geht es von Frankfurt bis zu sieben Mal wöchentlich in Richtung Keflavik International Airport, ab München bis zu vier Mal pro Woche und damit jeweils ein Mal mehr als im vorangegangenen Winter.

Darüber hinaus werden auch die Ziele in den USA und in Kanada häufiger als im Vorjahr bedient. New York (JFK und EWR), Boston, Washington, Denver und Seattle sowie Toronto und Edmonton sind über eine Umsteigeverbindung via Island direkt erreichbar. Auf den Nordamerika-Strecken von Icelandair haben Passagiere beispielsweise in der Economy Class die Möglichkeit, zwei Gepäckstücke zu je 23 Kilogramm aufzugeben – ausgiebiges Weihnachts-Shopping in New York ist damit ebenso möglich wie Skifahren mit der eigenen Ausrüstung in Colorado. (23. August 2014)


Behörden warnen vor Vulkanausbruch unter Vatnajökull

Reykjavik (Eldey.de) - Seit vergangenem Samstag (16. August) werden rund um den Vulkan Bárðarbunga unter dem Vatnajökull verstärkt Erdbeben gemessen. Magma ist bisher noch nicht an die Oberfläche gelangt, doch scheinen massive Bewegungen in etwa vier bis sieben Kilometer Tiefe statt zu finden. Im Laufe der Woche hat die Zahl der Erdstöße immer weiter zugenommen und erreichte am Freitag eine Stärke von bis zu 4,7 auf der Richterskala. Die Aktivitäten haben sich in den vergangenen Tagen weiter nach Nordosten zum Nachbarvulkan Kverkfjöll verlagert. Bei einer Eruption unter dem nördlichen Vatnajökull könnte es zu einem großen Gletscherlauf kommen. Die Region am Fuß des Kverkfjöll sowie entlang der Jökulsá á Fjöllum wurde bereits evakuiert.

Die letzte Eruption des Bárðarbunga fand 1996 statt. Damals zerstörte ein großer Gletscherlauf die Ringstraße südlich des Vatnajökull. (22. August 2014)


Walmuseum in Reykjavik wird eröffnet

Reykjavik (Eldey.de) - In Reykjavik wird im August europas größtes Walmuseum seiner Art eröffnen. Insgesamt werden dort 23 Modelle von Walen ausgestellt, die rund um die Küsten Islands leben. Die lebensechten Plastiken wurden teilweise auch im Ausland gefertigt und in Übersee-Containern nach Island gebracht. Etwa 40 Prozent der Touristen in Island unternehmen eine Whale-Watching-Tour, sagte der Sprecher des Museums, Hörður Bender. Das Interesse an den Meeressäugern sei also groß und das Museum in Islands Hauptstadt werde sicher großen Zuspruch finden. Das Museum wird sich in der Fiskislóð am alten Hafens befinden. (07. August 2014)


Kurzreisen von Icelandair: Island zu Wasser und zu Land erleben

Frankfurt (Icelandair) - Herbstliche Farben, Nordlichter und heiße Quellen: Island ist auch in den kälteren Jahreszeiten eine Reise wert. Für Besucher, die einen ersten Eindruck von der facettenreichen Insel bekommen möchten, lohnt sich eine Kurzreise von Icelandair. Die nationale Airline Islands bietet in der Nebensaison drei- bis siebentägige Reisepakete, bei denen Besucher in die Welt der Vulkane, Geysire und Nordlichter eintauchen.

Besucher lernen bei der Schnupperreise "Superdeal" die einzigartige Atmosphäre Islands kennen. Mindestens drei Nächte verbringen Reisende dann in der quirligen Hauptstadt Reykjavik. Kleine Cafes laden zum Verweilen ein, in den zahlreichen Restaurants werden landestypische Speisen wie frisch gefangener Fisch oder Islandlamm serviert. Kunstinteressierte können zwischen unzähligen Galerien wählen und in liebevoll gestalteten Boutiquen schöne Erinnerungsstücke ergattern. In Island liegt es nahe, nicht nur das urbane Flair kennenzulernen, sondern vor allem auch die atemberaubende Natur zu entdecken, die direkt vor der "Haustür" der Hauptstadt beginnt und sich bei Tagesausflügen wunderbar erkunden lässt. Verschiedene Ausflüge von Icelandair können zum Superdeal dazu gebucht werden, wie zum Beispiel ein Ausflug zur Blauen Lagune, dem berühmten Thermalfreibad. Der "Superdeal" ist ab 349 Euro buchbar, inkludiert sind Flüge mit Icelandair ab/bis Deutschland sowie drei Hotelübernachtungen in Reykjavik inklusive Frühstück. Das Angebot kann bis zu einer Woche verlängert werden.

Dem Thema "Reykjavik maritim" widmet sich eine weitere Kurzreise von Icelandair. Nicht nur die Landschaft Islands bezaubert, sondern vor allem auch das schier unendlich weite Meer, das die Insel zwischen Europa und Nordamerika umgibt. In den Tiefen des Ozeans tummeln sich viele Fische – unter anderem auch beeindruckende Wale. Diese gilt es, bei der Reykjavik-maritim-Reise zu entdecken: Das Angebot beinhaltet neben Flügen ab/bis Deutschland und mindestens drei Übernachtungen mit Frühstück und Willkommensdrink eine Bootsfahrt zum "Whale Watching". Außerdem machen sich Reisende auf die Suche nach den berühmten Nordlichtern – aber nicht, wie gewöhnlich, zu Land, sondern wiederum mit dem Schiff, denn in der Dunkelheit auf dem Ozean lässt sich die Aurora Borealis oft besonders gut sehen. Das Angebot "Reykjavik maritim" ist ab 569 Euro buchbar und ist individuell auf bis zu zwei Wochen verlängerbar.

Reisende, die das winterliche Island mit seinen Gletschern, Vulkanen und heißen Quellen lieber auf eigene Faust erkunden, können dies bei der Icelandair-Mietwagenrundreise "Winterwunderland". Die siebentägige Fahrt in Eigenregie führt nach einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt Reykjavik in den Südwesten des Landes, zum Wasserfall Gullfoss und vorbei am Gletscher-Vulkan Eyjafjallajökull, der 2010 Berühmtheit erlangte. Auf dem Programm stehen mehrere Nationalparks, die Besichtigung von tosenden Wasserfällen, das Beobachten von seltenen Pflanzen und Vögeln, die sich auf schroffen Klippen niederlassen. Die siebentägige Reise ist ab 773 Euro buchbar. Inkludiert sind neben dem Flug ab/bis Deutschland ein Mietauto in der gebuchten Kategorie mit unbegrenzten Kilometern, Straßenkarte, Versicherung und GPS-System sowie sechs Übernachtungen mit Frühstück.

Weitere Informationen zu den Angeboten von Icelandair sowie Buchungsmöglichkeiten finden Interessierte auf www.icelandair.de. (31. Juli 2014)


Gletscherzunge auf dem Rückzug

Reykjavik (Eldey.de) - Die Gletscherzunge des Sólheimajökull an der Südküste Islands hat sich seit 1995 um 887 Meter zurückgezogen. Dies berichtete das Isländische Institut für Gletscherforschung in Reykjavik. Der Geologe Björn Oddsson hatte zuvor in einem Interview mit RUV fälschlicherweise von einem Rückgang um lediglich 240 Metern gesprochen. In den Jahren 1930 bis 1970 war das Eis bereits um 951 Meter landeinwärts gezogen und sich dann wieder bis 1995 um 469 Meter in Richtung Küste geschoben. Für den Rückgang des Eises in den vergangenen Jahren wird unter anderem die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht. Ein weiterer Grund ist jedoch auch in der Vulkanasche zu suchen, die das Eis seit Eruption des Eyjafallajökull zu suchen. Die Sonneneinstrahlung hat die Eisoberfläche dadurch zusätzlich erwärmt. Allein in den letzten drei Jahren habe sich das Eis um fast 50 Meter zurückgezogen.

Die Gletscherzunge Sólheimajökull gilt als eine der touristischen Attraktionen an der Südküste. Im Sommer wird sie durchschnittlich von rund 300 Touristen besucht. Durch den Rückzug des Gletschers ist der Zugang bereits deutlich schwieriger geworden. (10. Juli 2014)

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