Island-Nachrichten von Juli bis September 2012

Icelandair mit mehr Flugverbindungen nach Island und Nordamerika

Frankfurt (Icelandair) - Die isländische Linienfluggesellschaft Icelandair hat ihren Flugplan sowohl für den kommenden Winter wie auch für Sommer 2013 erweitert.

In der Wintersaison 2012-13 wird erstmalig auch München (MUC) angeflogen, zwei Mal pro Woche. Somit wird die Route München - Island nun erstmalig ganzjährig bedient. Im Sommerflugplan 2013 wird die Frequenz dieser Strecke auf fünf Flüge pro Woche erhöht.

Die Strecke Frankfurt (FRA) - Island (KEF) wird im kommenden Winter bis zu 5 x pro Woche bedient. Im Sommer bleibt es bei 10 wöchentlichen Frankfurt-Flügen. Neu im Sommer 2013 ist der Direktflug aus Zürich, Schweiz mit zwei wöchentlichen Islandverbindungen am Dienstag und Samstag.

Auf allen Strecken zwischen Europa und Island bestehen sehr gute Verbindungen über das Drehkreuz Keflavik (KEF) zu den zehn Icelandair Destinationen in Nordamerika. Zu den etablierten Routen nach Boston, New York, Washington, Minneapolis, Seattle, Denver, Orlando, Toronto und Halifax wird im Sommer 2013 nun auch erstmalig Anchorage in Alaska angeflogen.

Die neue Route zwischen Island und Anchorage wird an den Wochentagen Mittwoch und Sonntag geflogen. Die Reisezeit z.B. von Frankfurt nach Anchorage beträgt nur 12 Stunden und 20 Minuten und ist damit die schnellste Umsteigeverbindung aus Europa nach Alaska.

Die Umsteigezeiten in Island zu allen nordamerikanischen Zielen sind kurz, die Unterbrechung des Fluges nach ungefähr der Hälfte der Reisezeit empfinden Fluggäste als sehr angenehm, genau wie die kurzen Wege am Drehkreuz Keflavik.

Viele Fluggäste verbinden ihren Nordamerika-Flug mit einem Stopover-Schnupperaufenthalt in Island, der ohne Flugaufpreis buchbar ist. Günstige Icelandair-Flüge sind jederzeit buchbar unter www.icelandair.de oder in Ihrem Reisebüro. (30. September 2012)


Jeder fünfte Student geht ins Ausland

Reykjavik (Eldey.de) - Etwa 20 Prozent der isländischen Studenten studierten im Jahr 2010 im Ausland. Dies teilte das Bildungsministerium in Reykjavik in einem Bericht für die OECD mit. Insgesamt waren 3.800 Isländer im selben Jahr an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, so das Ministerium. Damit belege Island den Spitzenplatz unter allen OECD-Staaten. Von den isländischen Auslandsstudenten gingen 46 Prozent für ihr Studium nach Dänemark, zwölf Prozent in die USA und Kanada sowie neun Prozent nach Großbritannien. Im Jahr 2012 waren 1.100 ausländische Studierende an isländischen Hochschulen eingeschrieben. Dies entspricht ungefähr fünf Prozent der Studenten auf der Nordatlantikinsel. (19. September 2012)


Icelandair fliegt 2013 von Zürich nach Island

Frankfurt (Icelandair) - Die isländische Linienfluggesellschaft Icelandair erweitert ihr Streckennetz im Sommer 2013 um drei weitere attraktive Destinationen, Zürich, Anchorage und St. Petersburg. Zwischen 01. Juni und 17. September 2013 fliegt Icelandair zweimal wöchentlich von Zürich nach Reykjavik (KEF) in Island mit Anschlussmöglichkeiten zu den nordamerikanischen Zielen.

Die Flüge an den Wochentagen Dienstag und Samstag starten in Zürich am Nachmittag um 14.00 Uhr mit Ankunft in Island um 15.50 Uhr Ortszeit. Die Rückflüge, ebenfalls dienstags und samstags, starten in Island am frühen Morgen um 07.20 Uhr mit Ankunft in Zürich um 13.00 Uhr. Icelandair bedient die neue Strecke mit einer Boeing 757 in drei Serviceklassen, Saga Business Class, Economy Comfort und Economy Class.

"Wir freuen uns auf die neuen Flugverbindungen aus Zürich. Die touristische Nachfrage für Island aus der Schweiz ist ungebrochen groß. Und die Erweiterung unseres Flugplans um Zürich ist eine schlüssige Ergänzung unseres Netzwerkes mit Island als Drehscheibe für Flugverbindungen aus Europa nach Island und Weiterverbindungen nach Nordamerika." sagt Einar Páll Tómasson, Direktor von Icelandair Kontinentaleuropa.

Mit Anchorage in Alaska an der amerikanischen Westküste nimmt Icelandair das zehnte Nordamerika-Gateway in den Flugplan auf, der bereits Flüge von und nach New York, Boston, Washington, Denver, Minneapolis/St. Paul, Seattle und Orlando in den USA sowie Halifax und Toronto in Kanada umfasst. Alle Flüge via Reykjavik (KEF) können ohne Flugaufpreis in Island unterbrochen werden und laden zum "Stopover" in Island ein.

Die dritte neue Destination im Sommer 2013 ist St. Petersburg in Russland, welches für die Märkte Island und Nordamerika eine attraktive Bereicherung ist. (27. August 2012)


Gay Pride in Reykjavik

Reykjavik (Eldey.de) - Am vergangenen Wochenende fand in Reykjavik die isländische Gay Pride. Bei dem aus der Lesben- und Schwulenbewegung hervorgegangene Festival traten nationale wie auch internationale Künstler auf. Die Eröffnungsveranstaltung fand am Freitagabend im Háskólabíó statt. Die eigentliche Parade startete am Samstag in der Nähe des BSI Busbahnhofs unweit des Inlandsflughafens und führte vorbei am Stadtsee Tjörnin bis auf die Lækjargata in der Innenstadt. Am Árnahóll folgte nachmittags schließlich ein Open Air Konzert mit isländischen und internationalen Künstlern. Trotz regnerischen Wetters nahmen in diesem Jahr wieder mehrere Tausend Besucher an der Veranstaltung teil. Auch Bürgermeister Jón Gnarr nahm an der Parade teil und kleidete sich im Stil der russischen Punkband Pussy Riot und solidarisierte sich mit den in Russland wegen Rowdytums inhaftierten Musikerinnen. Auch Popsängerin Björk forderte die Freilassung der Putin kritischen Künstlerinnen. (13. August 2012)


Akureyri erwartet 100.000 Kreuzfahrtbesucher

Akureyri (Eldey.de) - Die rund 16.000 Einwohner zählende Stadt Akuryri in Nordisland erwartet in diesem Sommer allein von Kreuzfahrtschiffen rund 100.000 Besucher. Dies entspricht ungefähr der gleichen Besucherzahl an Kreuzfahrttouristen und Crew-Mitgliedern wie im vergangenen Jahr. In 2011 sind rund 60.000 Kreuzfahrer und 40.000 Besatzungsmitglieder in Akureyri an Land gegangen. In diesem Sommer werden insgesamt 65 Kreuzfahrtschiffe im Eyjarfjörður anlegen. Bürgermeister Eiríkur Björn Björgvinsson unterstrich Medienberichten zufolge die große Bedeutung der Kreuzfahrttouristen für die Region. (16. Juli 2012)


Schärfere Strafen für's Off-Road Fahren

Reykjavik (Eldey.de) - Wer beim Off-Road Fahren in Island erwischt wird, muss zukünftig mit noch empfindlicheren Strafen rechnen. Das Parlament in Reykjavik verabschiedete im Juli ein Gesetz, das Autofahrer, die durch Fahren außerhalb von Pisten und Wegen dauerhafte Schäden verursachen, stärker in die Pflicht nimmt. Demnach muss mit Geldstrafen von bis zu 350.000 ISK (2.250 EUR) oder bis zu vier Jahren Freiheitsstrafe gerechnet werden. In besonders schweren Fällen kann das Gericht auch das Fahrzeug beschlagnahmen lassen. Durch das Fahren außerhalb befestigter Straßen wird das Erdreich stark zerstört und begünstigt die Erosion. (11. Juli 2012)


Suche nach Eisbär eingestellt

Blönduós (Eldey.de) - Die Suche nach dem von Touristen gesichteten Eisbären in Nordisland ist am vergangenen Wochenende eingestellt worden. Trotz sorgfältiger Suche mit einem Helikopter der isländischen Küstenwache konnte kein Bär an der Húnafloi Bucht ausfindig gemacht werden. Zoologen zufolge handelte es sich bei dem im Wasser schwimmenden Tier offenbar doch nur um einen Seehund. Die Beschreibungen des Schwimmverhaltens passten auch nicht auf einen schwimmenden Bären, sondern seien charakteristisch für Seehunde und Robben. Auch bei den von Polizisten als Bärenspuren identifizierten Abdrücken am Strand scheint es sich um eine Fehlinterpretation zu handeln. Dennoch forderte die Polizei Reisende und Bewohner in der Region auf, weiterhin wachsam zu sein und Auffälligkeiten sofort zu melden. (09. Juli 2012)


Eisbär in Nordisland gesichtet

Blönduos (Eldey.de) - Offensichtlich ist auf der Halbinsel Vatnsnes in Nordisland ein Eisbär an Land gegangen. Touristen hatten am Mittwochnachmittag aus der Entfernung ein schwimmendes Tier in der Húaflói Bucht gesehen, das einem Bären ähnlich sah. Auch die aufgenommenen Fotos konnten keinen Beweis für einen Polarbären liefern. Die Polizei besuchte wenig später den Beobachtungspunkt und konnte Fußspuren einen Bären ausmachen. Die Suche nach dem Raubtier blieb jedoch trotz Einsatz eines Helikopters erfolglos.

Bewohner und Reisende an der Húnaflói Bucht wurden über die Medien aufgerufen, wachsam zu sein und bei Sichtung des Tiers sofort die Polizei unter der Nummer 112 zu verständigen. Auf keinen Fall solle man sich dem Bären nähern. Die Suche nach dem Tier ging auch einen Tag nach der Sichtung weiter.

Nachdem 2008 zwei Eisbären die Insel erreicht hatten und beide aus Sicherheitsgründen abgeschossen werden mussten wurde, damals eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um Eisbären im Falle einer Anlandung in Island möglichst lebend zu fangen. Trotz aller Bemühungen mussten auch 2010 und 2011 zwei Tiere nach ihrer Entdeckung getötet werden.

Alle paar Jahre kommt es in Island im Durchschnitt zu einem Eisbär-Besuch. Die Tiere treiben meist mit einer Eisscholle des Ostgrönlandstroms auf den Ozean hinaus und erreichen nach vielen Tagen auf See die Vulkaninsel, wo sie mit entsprechend großem Hunger auf Nahrungssuche gehen. Sie sind daher in Island zu größerem Risiko bereit und stellen daher auch für den Menschen eine erhöhte Gefahr dar. (5. Juli 2012)


Präsident Grímsson im Amt bestätigt

Reykjavik (Eldey.de) - Olafur Ragnar Grimsson wurde bei der Präsidentschaftswahl am 30. Juni 2012 mit klarer Mehrheit wiedergewählt. Der 69-jährige erreichte bei der Direktwahl 52,8 Prozent der Stimmen und konnte sich damit klar gegen seinen größten Kontrahenten, die 37-jährige TV-Moderatorin Thora Arnorsdottir, durchsetzen. Sie kam auf 33,2 Prozent der Stimmen. Der Journalist und Buchautor Ari Trausti Guðmundsson konnte 8,6 Prozent der Wähler von sich überzeugen. Andere Kandidaten spielten kaum eine Rolle.

Der aus Isafjörður stammende Politikprofessor Grimsson tritt damit seine fünfte Amtszeit seit 1996 an und residiert weitere vier Jahre im Amtssitz Bessastadir. Bei seiner Neujahrsansprache zum Jahreswechsel 2011/12 hatte Grimsson angekündigt, nicht weiter kandidieren zu wollen. Nach zahlreichen Bittbriefen und inoffiziellen Abstimmungen im Internet entschied sich der einstige Linkspolitiker dann aber doch für eine erneute Kandidatur. Er hatte sich in den letzten Jahren vor allem in Zeiten der Finanzkrise im Volk beliebt gemacht. Grimsson ist damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt Islands seit Ausrufung der Republik im Jahre 1944. (04. Juli 2012)

Nach obenSeite drucken