Lichter von Akureyri

Von einem Parkplatz auf der anderen Fjordseite aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt Akureyri im Eyjafjörður in Nordisland. Akureyri ist mit rund 18.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Islands und außerhalb des Großraums Reykjavik die einzige Stadt des Landes mit mehr als 10.000 Einwohnern. Sie ist damit die quasi die Metropole Nordislands, wirtschaftliches Zentrum und auch touristisch zunehmend bedeutend, insbesondere seit Akureyri vermehrt von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Von hier aus werden gerne Tagesausflüge in die Mývatn-Region unternommen.

Zwar erhielt Akureyri bereits 1786 mit seinen zwölf Einwohnern das Stadtrecht. Doch bis weit ins 19. Jahrhunderts hinein war Akureyri eher ein unbedeutendes Dorf. Noch im Jahr 1835 gab es hier nur 14 Häuser und etwas mehr als 100 Einwohner. Durch Zuwanderung von Arbeitern und Handwerkern nahm die Bevölkerungszahl ab 1840 dann schließlich zu. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr die Stadt dann ab 1886 nachdem die Handelsgesellschaft Kaupfélag Eyfirðinga Akureyrar (KEA) gegründet worden war. Um 1900 hatte Akureyri dann schon knapp 1.400 Einwohner. Durch moderne Trawler gewann auch die Hochseefischer in der Mitte des 20. Jahrhunderts an Bedeutung und Akureyri entwickelte sich zur heutigen Größe.
Kjarnaskógur Jólagarðurinn Akureyri

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