Museen und Ausstellungen
Nachfolgend werden einige der wichtigsten Museen und Ausstellungen Islands kurz vorgestellt. Die hier nicht aufgeführten Museen sind deshalb natürlich nicht
weniger sehenswert.
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Nationalmuseum in Reykjavik
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Þjóðminjasafn Íslands (Nationalmuseum)
Im Jahre 1863 wurde in Reykjavík ein Antiquitätenmuseum eröffnet, das in den
folgenden Jahren mit zahlreichen Gegenständen der Geschichte des Landes ausgestattet wurde. Im Jahre 1950 entstand daraus das Nationalmuseum. Heute
befinden sich hier über 16.000 Exponate aus der Wikingerzeit und der Kulturgeschichte Islands. Neben der Ausstellung in Reykjavík unterstützt das
Museum auch archäologische Ausgrabungen im ganzen Land, wie beispielsweise in Thingvellir und am Wohnsitz von Snorri Sturluson in Reykhólt.
Þjóðminjasafn Íslands Suðurgata 41 101 Reykjavík Tel: 5 30 22 00 Fax: 5 30 22 01 E-Mail: natmus@natmus.is
Internet: http://www.natmus.is
Náttúrufræðistofnun Íslands (Naturkundliches Museum)
Das Naturkundliche Museum in Reykjavík besteht im wesentlichen aus zwei Räumen, in denen die wichtigsten Gesteins
- und Mineralienarten sowie Exemplare aus der Flora und Fauna des Landes ausgestellt sind. Auch im Treppenhaus
findet der Besucher einige Exponate, wie beispielsweise Teile eines versteinerten Mammutbaums, der in den tertiären
Basalten der Westfjorde gefunden wurde. Ein besonderes Ausstellungsstück ist ein präpariertes Exemplar des
ausgestorbenen Riesenalks. Die letzten Vertreter dieser Vogelart starben am 3. Juli 1844 auf der Insel Eldey. Die Beschriftungen sind in dem Museum allerdings nur auf Isländisch und Latein.
Náttúrufræðistofnun Íslands Hlemmur 5 101 Reykjavík Tel: 5 62 98 22 E-Mail: nia@ni.is
Internet: http://www.ni.is
Árni-Magnússon-Institut (Culture House)
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Im Culture House in Reykjavik
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Das Institut der Universität in Reykjavík ist nach dem isländischen Gelehrten Árni
Magnússon (1663-1730) benannt, der mit viel Ehrgeiz zahllose Manuskripte aus dem Mittelalter in ganz Island zusammengetragen hat. Unter der dänischen
Fremdherrschaft gelangten diese kostbaren Schriften nach Kopenhagen, wo viele von ihnen bei einem großen Feuer in der Stadt im 17. Jahrhundert zerstört wurden.
Nach der Unabhängigkeit und Ausrufung der Republik Island kehrten aber über 1600 alte Bücher, Dokumente und Urkunden wieder von Dänemark nach Island
zurück. Sie werden heute mit größter Sorgfalt vom Árni-Magnússon-Instiut aufbewahrt. Ein kleiner Teil der Sammlung befindet sich heute im Culture House,
einem in den Jahre 1906-08 errichteten Gebäude. Zusätzlich zu den Manuskripten des Instituts findet der Besucher im Culture House auch eine alte Bibliothek und eine Ausstellung über die Wikinger.
The Culture House Hverfisgata 15 101 Reykjavík Tel: 5 45 14 00 E-Mail: thjodmenning@thjodmenning.is
Internet: http://www.thjodmenning.is
Árbærjarsafn (Freilichtmuseum)
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Im Frelichtmuseum Árbærjarsafn
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Das 1957 gegründete Museum im Stadtteil Árbær im Osten Reykjavíks ist das
größte Freilichtmuseum Islands. Hier befinden sich rund 30 Häuser des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, darunter auch eine Grassodenkirche von 1842. Die
Häuser sind teilweise mit alten Gebrauchsgegenständen des Alltags ausgestattet. An Sonn- und Feiertagen werden in Árbær auch alte Handwerkskunst,
traditionelle Tänze und Trachten demonstriert. Ein seltener Anblick auf Island ist die 1892 in Deutschland gebaute Dampflokomotive, die in bis 1928 zum
Hafenausbau in Reykjavík eingesetzt wurde. Ihr heutiges „Abstellgleis” befindet sich heute ebenfalls im Freilichtmuseum, in einer kleinen Halle, in der auch die
Geschichte des Hafenbaus dargestellt wird.
Árbærjarsafn Árbær Tel: 5 77 11 11 E-Mail: abs@abs.rvk
Internet: http://www.arbaejarsafn.is
Listasafn Íslands (Nationalgalerie)
Gegründet wurde die Isländische Nationalgalerie im Jahre 1884 von Björn Bjarnarson. In dem am Stadtsee Tjörnin in Reykjavík gelegenen modernen Haus lassen sich rund 5000 Gemälde und 230 Skulpturen bewundern.
Listasafn Íslands Fríkirkuvegur 7 101 Reykjavík Tel: 5 62 10 00 E-Mail: natgall@natgall.is
Internet: http://www.listasafn.is
Isländisches Seefahrtsmuseum
In einem 1865 errichteten Lagerhaus in Hafnafjörður befindet sich heute das Isländische Seefahrtsmuseum. Bilder und
Gegenstände gestatten einen Einblick in die Arbeit des für Island wichtigsten Wirtschaftszweiges.
Isländisches Seefahrtsmuseum Vesturgata 8 220 Hafnafjörður Tel: 5 65 42 42
Saga-Museum
Das neu eingerichtete Sagamuseum befindet sich in einem der großen Heißwassertanks auf dem Hügel Öskhuhílð (Perlan) in Reykjavík, der extra zu diesem Zweck umgebaut wurde. In dem Museum begegnet man Persönlichkeiten und Ereignissen
historischer Zeit - von der Besiedlung bis zur Reformation im 16. Jahrhundert. Personen wie Íngólfur Arnason oder Leifur
Eiríksson werden lebensecht dargestellt. Ein Audio-Guide begleitet den Besucher durch das Museum.
Saga-Museum Perlan Reykjavík Tel: 5 62 02 00 Fax: 5 62 02 07 E-Mail: perlan@perlan.is
Internet: http://www.perlan.is
Saga-Zentrum
Das Saga-Zentrum in Hvolsvöllur präsentiert einen Einblick in die vielleicht berühmteste isländische Saga, die Njáls-Saga, mit
ihrem großen Saga-Helden „Gunnar der Held”. Aber auch die Wikingerzeit im Allgemeinen wird nicht außer Acht gelassen.
Zusätzlich veranstaltet das Saga-Zentrum Exkursionen zu den wichtigsten Schauplätzen der Sagas im Südland. Zudem finden
regelmäßig Sagafeste statt, bei denen der Besucher u.a. auch die altisländische Küche kennenlernen kann.
Saga-Center 860 Hvolsvöllur Tel: 4 87 87 81 E-Mail: njala@islandia.is
Heimatmuseum Skógar
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Im Heimatmuseum Skógar
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In Skógar an der Südküste befindet sich Islands zweitgrößtes Heimatmuseum. Der Museumsleiter Þórður Tómasson begann im Alter von 14 Jahren Alltagsgegenstände der
Isländer im Südland zu sammeln. Heute präsentiert der über 80-jährige Mann rund 6.000 Exponate vergangener Zeiten - und das 1949 eröffnete Museum wächst noch immer.
Während das ältere Haus Gegenstände aus früheren Jahrhunderten zeigt, kann seitdem Jahr 2002 das Technikzeitalter in einem Neubau bestaunt werden. Hier findet sich alles von der
Schreibmaschine über einen Schneepflug bis zum ersten Personalcomputer. Das angrenzende Freilichtmuseum vermittelt einen Einblick in den einstigen Baustil in Südisland.
Þórður Tómasson begrüßt seine Gäste gerne musikalisch auf einer Orgel in der 1998 eingeweihten Kirche, deren Innenausstattung aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammt. Das
Museum ist ganzjährig geöffnet.
Byggðasafnið í Skógum / Heimatmuseum in Skógar 861 Hvolsvöllur
Tel: 487 8845 Fax: 487 8848 E-Mail: skogasafn@skogasafn.is
Internet: http://www.skogasafn.is
Naturkundliches Museum der Westmännerinseln
In dem 1964 errichteten Museum lassen sich in einem Aquarium die um die Westmännerinseln herum lebenden Meerestiere
besichtigen. Zu den Exponaten des Museums gehören auch präparierte Fische und Vögel sowie eine Gesteins- und Mineraliensammlung.
Náttúrugripasafn Heiðarvegur 12 900 Vestmannaeyjar Tel: 4 81 1997
Freilichtmuseum Glaumbær
Glaumbær in Nordisland ist ein gut erhaltener Hof aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Insgesamt stehen hier neuen Häuser im
Torfbaustil. Die einzelnen Räume sind mit alten Gebrauchsgegenständen ausgestattet und bieten einen Einblick in das
ländliche Leben der Isländer vor nicht allzu langer Zeit. Eine Broschüre, die an der Kasse ausliegt, informiert auch auf Deutsch detailliert über jeden Raum.
Glaumbær 560 Varmahlíð Tel: 4 53 61 73
Nonni-Haus (Nonnahús)
Das Nonnihaus und das Heimatmuseum in Akureyri gewährt einen Einblick in das Leben des Kinderbuchautors
Schriftstellers Pater Jón Sveinsson, der die bekannten Nonni-Bücher verfaßte. Das Museum ist vom 1. Juni bis 31. August täglich geöffnet.
Minjasafn, Nonnahús Aðalstræti 58 600 Akureyri Tel 4 62 35 55 Fax: 4 53 83 32 E-Mail: nonni@nonni.is
Internet: http://www.nonni.is
Gemeindemuseum Húsavík
Das Gemeindemuseum in Húsavík ist mit Exponaten der Kultur und Geschichte Nordislands sowie mit präparierten
Exemplaren einiger Tiere ausgestattet. Auffallend ist der 1969 auf Grímsey abgeschossene Eisbär, der mit einer Eisscholle von Grönland hierher trieb.
Safnahúsíð Storigarður 17 640 Húsavík Tel: 4 64 18 60
Wal-Zentrum Húsavík (Hvalamiðstöðin)
Das 1997 gegründete Wal-Zentrum in Húsavík ist das einzige Wal-Museum in Island. Hier findet der Besucher
ausführliche Informationen über die Geschichte des Walfangs in Island und die im Nordatlantik lebenden Wal- und
Dephinarten. Auch Vorträge und Führungen durch das Museum werden angeboten.
Hvalamiðstöðin á Húsavík Ketilsbraut 22 640 Húsavík Tel.: 46 42 520 E-Mail: info@whalemuseum.is
Internet: http://www.whalemuseum.is/is/forsida/
Seefahrts-Museum Ísafjörður
In dem Museum in Ísafjörður, der Hauptstadt der Westfjorde, sind Geräte des Fischfang früherer Zeiten ausgestellt.
Byggðasafn Neðstikaupstaður 400 Ísafjörður Tel: 4 56 32 93

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